UST-Strahler - NIR-Strahler

Um die Gesamttrocknungszeit bei der Nachlackierung von Teilflächen an Automobilkarossen drastisch zu senken, kann der Einsatz von Strahlern mit hohen Energiedichten und Eindringtiefen sinnvoll sein.

Hier ist der Einsatz von kurzwelligen UST-Strahlern oder NIR-Strahlern angezeigt.

Die auf dem Markt bekannten NIR-Strahler weisen gravierende Nachteile, wie z.B. eine kurze Lebensdauer und die Problematik der Augenschädigung, auf. IWT hat aus diesem Grund Strahler entwickelt, die die verfahrensbedingten Nachteile von NIR-Strahlern nicht kennen, bei der Trocknung aber zu identischen und sogar besseren Ergebnissen führen. Die IWT-Strahler weisen folgende Merkmale auf:

  • hohe Eindringtiefe stellt die Volumenerwärmung sicher
  • Aufheizung in wenigen Sekunden durch hohe Energiedichte
  • Wellenbereich, bei dem eine optimale Ankopplung an die Absorptionsbanden der Lacke bei gleichzeitig hoher Energiedichte erreicht wird
  • Spezialfilter zur Absorption gesundheitschädlicher Lichtanteile
  • Lebensdauer entsprechend herkömmlicher Infrarotstrahler

Die Temperatur am Substrat wird über Pyrometer gemessen. Die Temperatur-Messpunkte werden optisch durch Laserpunkte angezeigt. Trocknungszeiten und Temperaturen werden als Daten im Regler hinterlegt. Nach Wahl des Trocknungsprogrammes starten die IR-Strahler. Nach ca. 20 sec. wird die Endtemperatur erreicht. Die max. Temperatur wird während des gesamten Trocknungsprogrammes durch das Kontrollmanagement überwacht und der Trocknungsprozess bei Störungen abgeschaltet.

Fakten in der Übersicht

  • enorme Reduzierung der Trocknungszeit
  • Verwendung neuer Lacksysteme
  • Erhebliche Verkürzung der Standzeit von
  • Fahrzeugen innerhalb der Trocknungskabinen

Bilder